Freitag, 12. November 2010

Entäußern ...

Seit ein paar Tagen geht es mir einfach nicht mehr aus dem Kopf ...

Doch ich fange mal lieber vorne an...

Bald ist Weihnachten. Dass das so ist kann man ja schon an den Weihnachtsmännern in den Läden, den Stollen, den Süßigkeiten, den Kalendern,... sehen.
Und wie jedes Jahr gibt es genug Angebote, sich von Weihnachten abzulenken.
Die wohl für viele abstrakteste Weihnachtsgeschichte ist nicht zu finden in Matthäus oder Lukas. Denn sie hat weder Hirten noch Engel, Weder Weise aus dem Morgenland noch Maria & Josef, weder Schaf noch Esel, werder Windel noch Futtertrog (Krippe).

Phillipper 2,6+7

der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein.
Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an,
indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden,

Klar, der Text geht noch weiter und wird auch ganz klassisch Doxologie genannt. Doch lassen wir uns das mal kurz auf der Zunge zergehen oder durch den Kopf gehen.

Gott selber wird sich selbst gleich!
Gott legt seine eigene Herrlichkeit ab und wird dem gleich, der gegen ihn Rebelliert.
Warum sollte Gott das tun? Sich in die Gestalt seiner Feinde zu versetzen? Derjenigen, mit denen er, aufgrund der Feindschaft des Menschen zu Gott, keine Gemeinschaft haben kann.
Das Beste kommt noch, dieses ablegen seiner Herrlichkeit hielt er nicht einmal für einen Raub. Warum nicht? Was war ihm so wertvoll? Darüber nachzudenken, kann zu der Besten Weihnachtsbotschaft werden, wenn man es rausfindet, das kann ich euch versprechen.

Nur ein kleiner Leitgedanke dazu, was mir seit ein paar Tagen nicht mehr aus dem Kopf geht:

Gott legt seine eigene Herrlichkeit ab um unserer Liebe willen.

Viel Erfolg beim Nachsinnen ;-)

1 Kommentar:

  1. Schöner Gedanke! Hast du dich von Josh und seiner Predigt über die Herrlichkeit inspirieren lassen?
    Greets Robbe

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