Mittwoch, 15. Dezember 2010

Losung mal anders

Halli Hallo, Freunde der fröhlichen Lesekunst!

Heute haben wir, wie es der Jahreszeit entspricht, Advent gefeiert. besser gesagt, wir haben Weihnachten gefeiert. Nein, nicht das Weihnachtsfest, aber insofern wir uns als Ausbildungsstätte mit Dozenten und Studenten zusammenfinden konnten ... ihr wisst schon ;-)

Auf alle Fälle haben wir Studenten der Diakonie ein liebes nettes Büchlein geschenkt bekommen, das zu lesen sehr interessant ist:

Die Losungen für Gehörlose 2011

Nun, wie wird das begründet? Ich zitiere einfach mal:
"Die Losung für Gehörlose stößt immer wieder auf Verwunderung bei den Hörenden. Wozu, so die Frage, brauchen Gehörlose eine eigene Losung? Sie können doch die deutsche Sprache lesen! So einfach ist das nicht:
Die Sprache, die in dieser Losungsausgabe verwendet wird, ist keine geschriebene Gebärdensprache. Es ist Schriftsprache, die in ihrer Form den durchschnittlichen Lesegewohnheiten gehörloser Menschen angepasst ist, die darüber hinaus beim Lesen auch gebärdensprachliche Gedanken auslösen kann.
Mit dieser Form der Losungen möchten wir Gehörlosen die Worte der Bibel in einer für sie verstehbaren Form nahe bringen."

Als kleinen Einblick zum Vergleich:
03.01.:
"Einen kurzen Augenblick war ich zornig. Im gleichen AUgenblick habe ich mich vor dir versteckt. Aber jetzt schenke ich dir ewige Gnade. So spricht GOtt, dein Erlöser." Jesaja 54,8
Zum Vergleich dazu die rev. Elberfelder:
"Im aufwallenden Zorn habe ich einen Augenblick mein Angesicht vor dir verborgen, aber mit ewiger Gnade werde ich mich über dich erbarmen, spricht der HERR, dein Erlöser." Jesaja 54,8

Bewertet es wie ihr wollt, auf alle Fälle ist die Idee, die dahinter steckt, Klasse!

Greetz!

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